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InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0290-opus-12886
URL: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2012/1288/
"Im Ganzen sehr erwünscht ..."
Kesting, Maria
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (530 KB)
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SWD-Schlagwörter:
Bibliotheksdirektor , Hamburg / Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky , Nationalsozialismus
Freie Schlagwörter (Deutsch):
Wahl, Gustav
Tagung / Institut:
101. Deutscher Bibliothekartag <Hamburg, 2012>
DDC-Sachgruppe:
Geschichte Deutschlands
Dokumentart:
InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache:
Deutsch
Erstellungsjahr:
2012
Publikationsdatum:
11.06.2012
Kurzfassung auf Deutsch:
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 hat die Arbeit der Bibliothek nicht nachhaltig erschüttert, es war ein schleichender Übergang und eine schleichende Anpassung. Für die Bibliotheksleitung ging es „nur“ darum, den Status der Bibliothek zu erhalten und eine kontinuierliche Erwerbungspolitik zu betreiben. Hierzu ergriff sie alle sich ihr bietenden Möglichkeiten. Vor allem nach 1940, dem Beginn der Deportationen und 1943 nach der Zerstörung der Bibliothek und 2/3 ihres Bestandes, nahm man gerne die sogenannten „Geschenke“ der Gestapo an, nutzte die Möglichkeit bei der Reichstauschstelle günstig einzukaufen oder ersteigerte „Judenbibliotheken“. Der Bibliotheksalltag wurde den äußeren Umständen angepasst – man wollte ja nur das Beste für die Bibliothek. Auch der Übergang nach 1945 erfolgte wiederum ohne große Verwerfungen. Der Blick richtete sich in die Zukunft, mit dem Vergangenen setzte man sich nur zwangsweise auseinander.
