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InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0290-opus-13188
URL: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2012/1318/


Open Access – Akteure, Finanzierung, Wirkung

Kellersohn, Antje

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SWD-Schlagwörter: Open Access
Freie Schlagwörter (Deutsch): Open Access-Publikationsfonds, Open Access-Geschäftsmodelle
Tagung / Institut: 101. Deutscher Bibliothekartag <Hamburg, 2012>
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Sonstige beteiligte Tagung / Institution: Universitätsbibliothek Freiburg
Dokumentart: InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 18.06.2012
Kurzfassung auf Deutsch: In Open Access wird eine zukunftsweisende Möglichkeit gesehen, allen Menschen einen freien und gleichberechtigten Zugang zu den Ergebnissen wissenschaftlichen Arbeitens zu ermöglichen und gleichzeitig für die optimale Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse zu sorgen. Durch die „Berliner Erklärung“ und entsprechende lokale Open Access-Resolutionen bekennen sich zahlreiche Universitäten wie auch die großen Wissenschaftsorganisationen dezidiert zum Open Access Publizieren. Und in der Tat hat die Bedeutung des Open-Access-Publizierens im Wissenschaftsbetrieb in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Aktuell erscheinen bereits weltweit ca. 8,5 % aller Zeitschriftenartikel in Open-Access-Zeitschriften und allein das Directory of Open Access Journals (DOAJ) weist derzeit knapp 7.300 Open-Access-Zeitschriften für alle Wissenschaftsgebiete nach.

Bibliotheken entwickeln sich immer mehr zu zentralen und vor allem auch nachhaltigen Service- und Beratungsstellen rund um das elektronische Publizieren – und damit explizit auch das Open Access-Publizieren. Zu ihren Aufgaben gehört neben dem Betrieb von Repositorien oder Universitätsverlagen zunehmend auch die Betreuung von Open Access-Publikationsfonds. Doch wie positionieren sich Bibliotheken im Kontext Open Access mit Blick auf ihre bisherige Erwerbungspolitik und auf ihren Bestandsaufbau? Open Access geht mit einer Verlagerung der Kosten weg vom Konsumenten (Bibliothek, Leser) hin zum Produzenten (Autor) einher und die Kosten (bis zu mehreren tausend Euro) sind nicht zu unerheblich. Welche Auswirkungen hat der Paradigmenwechsel, weg von Subskriptionsmodellen hin zu Open-Access-Geschäftsmodellen, auf die Etatsituation der Bibliotheken – und dies insbesondere während der Transformation? Und welche Rollen kommt dabei den Konsortien zu?

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