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Forschungsdaten 2010 - Relevanz, Positionen und Akteure
Dallmeier-Tiessen, Suenje
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (1.796 KB)
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SWD-Schlagwörter:
Bibliothekswissenschaft
Tagung / Institut:
99. Deutscher Bibliothekartag
DDC-Sachgruppe:
Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Dokumentart:
InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache:
Deutsch
Erstellungsjahr:
2010
Publikationsdatum:
12.03.2010
Kurzfassung auf Deutsch:
Im Rahmen der Forschungsarbeit entstehen in zunehmendem Umfang digitale Daten, die nicht mehr als "gedruckte" Tabelle, teils nicht einmal als Supplement Teil des veröffentlichten Ergebnisses werden.
Forschungsdaten sind das Produkt verschiedenartiger, teils auch sehr komplexer Forschungsprozesse. Sie können von einzelnen Forschenden oder Forschungsverbünden, aus einfacher Laborarbeit, Interview oder komplexen Forschungsinfrastrukturen entstanden sein. Alle Forschungsdaten -egal aus welchem Kontext heraus sie entstanden sind- benötigen ein angemessenes Management. Forschungsdaten sind (zum Teil) einzigartige Daten, zum Beispiel aufgrund Ihrer kostenintensiven Herleitung oder aufgrund eines einzigartigen Phänomens. Für eine integre und wettbewerbsfähige Forschung ist es daher unabdingbar Forschungsdaten zu erhalten und in vielen Fällen auch, sie zur potentiellen Nachnutzung zur Verfügung zu stellen. Neue technische Möglichkeiten ebenen heutzutage den Weg für die Umsetzung eines modernen Forschungsdatenmanagements, welches disziplinspezifische Charakteristika berücksichtigt.
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen (internationalen) Stand beim Thema Forschungsdaten. Dies geschieht mit einer kurzen Einführung in das Thema Forschungsdaten und deren Charakteristika und Herausforderungen. Anschließend werden Positionen und Akteure in diesem innovativen Feld vorgestellt, wobei insbesondere die Rolle der Bibliotheken herausgestellt wird.
