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Hinweis zum Urheberrecht

InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:0290-opus-10005
URL: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2011/1000/


Die Zukunft der Katalogisierung: Den Kern erhalten - Qualität an der richtigen Stelle

The future of cataloguing: Maintaining the core - quality at the right place

Wiesenmüller, Heidrun

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SWD-Schlagwörter: Alphabetische Katalogisierung , Qualit�t , Wert , Nutzenmaximierung
Tagung / Institut: 100. Deutscher Bibliothekartag
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Dokumentart: InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 07.06.2011
Kurzfassung auf Deutsch: In einem sich rasant wandelnden Umfeld steht die Qualität von Katalogdaten in mehrfacher Hinsicht unter Druck: Der anhaltende Rationalisierungsdruck, die verstärkte Übernahme von Metadaten aus heterogenen Quellen sowie das Massenproblem bei den Netzpublikationen fordern Anpassungen an Methoden und Praxis der Katalogisierung. Der möglicherweise anstehende Umstieg auf das neue Regelwerk RDA birgt nicht nur Risiken für die Datenkonsistenz, sondern könnte auch zu einer Absenkung des Katalogisierungsniveaus führen - denn RDA reduziert die Mindestanforderungen erheblich. Umso wichtiger ist es, den Kern unserer Katalogisierung - das, was die bibliothekarische Erschlie�ung von Google & Co. unterscheidet und ihren Mehrwert ausmacht - zu definieren und die Qualitätsanforderungen stringent daran auszurichten. Qualität ist dabei kein Selbstzweck, sondern muss sich stets an den Bed�rfnissen unserer Nutzer orientieren. So sind etwa Abstriche bei den Formalia der bibliographischen Beschreibung vergleichsweise unsch�dlich. Nicht ger�ttelt werden darf hingegen an den zentralen St�rken bibliothekarischer Erschlie�ung: Zu diesen geh�rt Verl�sslichkeit beim gebotenen Informationsgehalt, vor allem aber auch das zuverlässige und vollst�ndige Zusammenf�hren von Entit�ten. Unsere Daten sollen - ganz gleich, ob sie in einem Bibliothekskatalog oder im Semantic Web zur Anwendung kommen - es erm�glichen, beispielsweise alle Titel eines Autors, alle B�nde einer Schriftenreihe oder (im Sinne des FRBR-Modells) alle Ausgaben eines Werkes zu finden. An der Normdatenarbeit (inkl. der Individualisierung von Personen) darf daher nicht gespart werden. Gelingt es den Bibliotheken, die Qualit�t ihrer Daten in dieser Weise auch f�r die Zukunft zu sichern, so besitzen sie mit ihren enormen Datenpools gerade in der bunten Informationswelt von heute ein wertvolles "Pfund", mit dem sie "wuchern" k�nnen.

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