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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bvb:473-opus-643
URL: http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2005/64/


Organisierte Komplexität: Mikroprozess-Analysen der Interaktionsdynamik zweier Psychotherapien mit den Methoden der nichtlinearen Zeitreihenanalyse

Organized complexity

Strunk, Guido


Volltext/Multimedia:
Dokument 1.pdf (14.614 KB)

Beteiligte Einrichtung: Fakultät Pädagogik, Philosophie, Psychologie
Fakultät: Fakultät Pädagogik, Philosophie, Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schiepek, Günter (Apl. Prof. Dr.)
DDC-Sachgruppe: Psychologie
RVK - Regensburger Verbundklassifikation: CU 8000
SWD-Schlagwörter: Psychotherapeutischer Prozeß / Psychotherapeut / Klient / Interaktion / Therapieerfolg / Fallstudiensammlung / Online-Publikation
Freie Schlagwörter (Deutsch): Psychotherapieprozessforschung, Chaosforschung, Synergetik, Theorien Nichtlinearer Dynamischer Systeme, Komplexitätsforschung
Freie Schlagwörter (Englisch): client-therapist-relationship, highly resolved microprocess analysis, chaos theory, self-organizing processes, client’s openness, bifurcation points
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.01.2005
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 06.07.2005
Beschreibung auf Deutsch: Die Bedeutung der Beziehungsgestaltung im psychotherapeutischen Prozess hat sich in den letzten Jahren als zentral herausgestellt. So hat sich zum einen gezeigt, dass die psychotherapeutische Beziehung ein wichtiger Prädiktor für den Therapieerfolg darstellt. Auf der anderen Seite hat sich zudem gezeigt, dass es sich bei der zwischenmenschlichen Interaktion um ein komplexes dynamisches Muster handelt. Es erscheint daher adäquat, die Dynamik mittels einer fein aufgelösten Mikroprozessanalyse zu erfassen. Mit einer Frequenz von 10 Sekunden werden im Rahmen zweier Einzelfallanalysen interaktionell bedeutsame Pläne des Therapeuten und der Klientin kodiert.
Da neuere systemtheoretische Konzeptionen Psychotherapie als das Bereitstellen von Möglichkeiten für Selbstorganisationsprozesse begreifen, sollen diese in den Datensätzen mit den Methoden der Chaosforschung sichtbar gemacht werden. Für die Analyse psychotherapeutischer Prozesse sind dabei besonders Bifurkationspunkte interessant, bei denen das System an der Grenze zu einem neuen Verhalten steht. Hier entscheidet dann die Aufnahmebereitschaft des Klienten, ob eine solche Grenze mutig überschritten wird und sich tatsächlich neue Muster etablieren.
Beschreibung auf Englisch: The basic importance of client-therapist-relationship in psychotherapy has often been stressed. At the one hand, the quality of this relationship has proved to be an important prediction of therapy outcome, at the other hand, the relationship itself has been perceived as a complex dynamic pattern of interpersonal interaction. It seems appropriate to investigate these dynamics by a highly specified microprocess analysis. Interactive plans of client and therapist have been coded by a sampling frequency of 10 seconds.
Based on newer system-theories, psychotherapy can be taken as a process, which activates the self-organizing tendencies of clients. Using methods from chaos theory, self-organizing processes have been demonstrated for the two data sets. In order to get a deeper understanding of psychotherapeutic change processes bifurcation points, where a system balances on the border between an old and a new behaviour, have been the main subjects of investigation. It can be shown that the client’s openness is an important factor and key to influencing the outcome of a bifurcation, which can either be a bold step forward or a jump backwards.


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Letzte Änderung: 17.12.09