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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bvb:473-opus-1215
URL: http://www.opus-bayern.de/uni-bamberg/volltexte/2007/121/


Wenn Entscheidungen Sorgen bereiten Untersuchungen zu Ausmaß und Inhalten von "Worrying" sowie zu dem Zusammenhang von "Worrying" und Decision-Making unter Berücksichtigung klinischer und nichtklinischer Gruppen

When decisions cause worries - analysis of the extent and content of "worrying" and the connection between "worrying" and "decision making" in consideration of clinical and non clinical groups

Siegl, Judith


Volltext/Multimedia:
Dokument 1.pdf (1.725 KB)

Beteiligte Einrichtung: Fakultät Pädagogik, Philosophie, Psychologie
Fakultät: Fakultät Pädagogik, Philosophie, Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Reinecker, Hans (Prof. Dr.)
DDC-Sachgruppe: Psychologie
RVK - Regensburger Verbundklassifikation: CU 3100
SWD-Schlagwörter: Angstsyndrom / Entscheidungsverhalten / Online-Publikation
Freie Schlagwörter (Deutsch): Sorgen , Besorgnis , Generalisierte Angststörung , Entscheidung , Entscheidungsverhalten
Freie Schlagwörter (Englisch): Generalized Anxiety Disorder , Worrying , Low-Worrier, High-Worrier, Decision-Making-Behavior
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.12.2006
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 08.11.2007
Beschreibung auf Deutsch: Wie sich klinisch relevante Sorgen auf das Entscheidungsverhalten auswirken, wurde bislang nicht abschließend empirisch geklärt. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden die Konzepte Sorgen ("Worries"), Generalisierte Angststörung (GAS) sowie Entscheidungsverhalten theoretisch erörtert. Die empirischen Arbeiten umfassen eine Fragebogenerhebung zu Ausmaß und Inhalten von Sorgen in einer deutschsprachigen Stichprobe sowie zwei quasi-experimentelle Studien, die den Einfluss der Variable "Worrying" auf das Entscheidungsverhalten untersuchen.
Das Ausmaß von Worrying und die Einschätzungen der Relevanz einzelner Sorgenbereiche fallen in der vorliegenden nichtklinischen Stichprobe im Vergleich zu anderen Untersuchungen etwas geringer aus. Als zusätzliche Sorgenbereiche kristallisierten sich die Kategorien "gesellschaftspolitisches Geschehen" und "Gesundheit, Krankheit und Tod" heraus.
In den Studien zum Entscheidungsverhalten schätzten GAS-Patienten und High-Worrier Entscheidungssituationen schwieriger ein und waren gleichzeitig weniger zuversichtlich, eine gute Entscheidung zu finden als Low-Worrier. Die GAS-Patienten brauchten für die konkrete Entscheidungsfindung länger als die beiden anderen Gruppen, wechselten öfters zwischen den Entscheidungsinformationen, reanalysierten bereits betrachtete Daten, bevor sie sich festlegen und bevorzugten eher komplexe kompensatorischer Entscheidungsheurismen. Die beiden Worrier-Gruppen gingen dagegen eher nonkompensatorisch vor, d.h. verglichen nur auf den wichtigsten Attributen die Alternativen. Die Befunde werden u.a. vor dem Hintergrund des GAS-typischen erhöhten Sicherheitsbedürfnis diskutiert.
Beschreibung auf Englisch: How clinical relevant worries impact decision making behavior has so far not been sufficiently explained from an empirical perspective. As part of the work presented the concepts of worries, generalized anxiety behavior, and decision making behavior will be analyzed theoretically. The empirical work includes a survey of the extent and the content of worries in a German speaking sample and two quasi-experimental studies that examine the impact of the variable "worrying" on decision making behavior.
The extent of worrying and the estimation of the relevance of single areas of worries are less prevalent in this non-clinical sample compared to other studies. Categories like "sociopolitical events" and "health, illness, and death" emerged as additional sources of worrying.
In studies about decision making behavior, patients suffering from generalized anxiety behavior and high-worriers considered decision making more difficult and had less hope to find and make a good decision compared to low-worriers. Patients with generalized anxiety behavior needed longer during their concrete decision making process than the other two groups; they vacillated more often between decision making data and reanalyzed facts already considered before committing, and preferred more complex and compensating decision heurism. The two worrying groups proceeded with less compensating behaviors meaning they compared only the key attributes of the alternatives. The results are going to be discussed in consideration of the heightened security need of patients with generalized anxiety behavior.


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Letzte Änderung: 17.12.09