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Januschke, Kristin

Ökologisch fairer Welthandel: zum Spannungsfeld von Handel, Umwelt und Entwicklung


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SWD-Schlagwörter: Welthandel , Textilwelthandel , Kaffeewelthandel , Globalisierung , World Trade Organization
Beteiligte Einrichtung: Mitarbeiter Lehrstuhl/Einrichtung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Fakultät: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Rübel, Gerhard (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.10.2001
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 13.06.2003
Bemerkung: Die Dissertation wurde in OPUS Passau am 1.10.2001 veröffentlicht. Der Eintrag Publikationsdatum 11.06.2003 ist durch Serverumstellung/Datenbankwechsel entstanden.
Kurzfassung auf Deutsch: Im ausgehenden 20. Jahrhundert nimmt das Phänomen der "Globalisierung" einen
gravierenden Stellenwert im internationalen Wirtschaftsgeschehen und in der
internationalen Politikdiskussion ein. Das fortschreitende Zusammenwachsen der
Volkswirtschaften macht es immer schwieriger, die einzelnen Akteure im Wirtschaftsgeschehen zu kontrollieren und erfordert ein verstärktes Zusammenarbeiten in internationalen Partnerschaften, um den Veränderungen des weltwirtschaftlichen Umfeldes in bezug auf Handel, Finanzströme und auch die globale Umwelt zu begegnen. In der öffentlichen Diskussion und zwischen Ökonomen, Ökologen und Politikern ist unstrittig, daß im neuen Jahrtausend eine Reihe von besonderen Problemstellungen gelöst werden muß, die u.a. in engem Zusammenhang mit der Globalisierung stehen. So weist das World Watch Institute in seinem zu Beginn des Jahres 2000 veröffentlichten Bericht zum Zustand der Weltumwelt auf alarmierende Veränderungen des Weltklimas, der Weltmeere und der Artenvielfalt hin, die für Industrie- und gerade auch für Entwicklungsländer von
schwerwiegender Bedeutung sind. Beispielsweise gefährdet die Erhöhung des
Meeresspiegels infolge der Klimaerwärmung aufgrund der zunehmenden Urbanisierung
und Industrialisierung die niedriggelegenen und vielbevölkerten Regionen
in Bangladesh, wodurch ökologische, ökonomische und soziale Konsequenzen
zu erwarten sind. Maßnahmen zur Lösung gerade auch globaler Umweltprobleme
können entwicklungs- und handelshemmend sein und so auf Interessenkonflikte
zwischen Industrie- und Entwicklungsländern treffen. Die vorliegende Arbeit befaßt sich daher mit der Frage, wie der internationale Welthandel unter Berücksichtigung der Umwelt aussehen könnte, ohne daß eine Benachteiligung der Entwicklungsländer erfolgt. Der im folgenden zugrunde liegende Referenzrahmen soll damit ein ökologisch „fairer“ Welthandel sein, dersich an der effizienten Allokation der Umwelt orientiert, ohne den Freihandel alsZiel vollkommen abzulehnen. Eine Sonderbehandlung der Entwicklungsländer,die auch eine Abweichung von der allokativen Effizienz bedeuten kann, ist gegebenenfalls
bei einem Vergleich mit den Industrieländern zu rechtfertigen.


Hinweis zum Urheberrecht

URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:739-opus-169
URL dieser Seite: http://www.opus-bayern.de/uni-passau/volltexte/2003/16/


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