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Bachmann, Ralf

Die Straubinger Volksschullehrer und ihre Geistliche Schulaufsicht (1790-1918)


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SWD-Schlagwörter: Volksschüler , Hauptschule , Volksschule / Lehramtsprüfung , Volksschullehrer , Volksschule , Straubing <Rentamt> , Straubing <Gerichtsbezirk> , Strau
Freie Schlagwörter (Deutsch): Geistliche Schulaufsicht , Lokalschulinspektor
Freie Schlagwörter (Englisch): School
Beteiligte Einrichtung: Philosophische Fakultät / Pädagogik
Fakultät: Philosophische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Buchinger, Hubert (Prof. Dr. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.01.2006
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 04.05.2006
Kurzfassung auf Deutsch: 1790 hatte die Stadt Straubing auf Anordnung der Regierung das Volksschulwesen im Stadtgebiet zu organisieren und zu überwachen. Aus den existierenden drei Winkelschulen entwickelten sich bis zum Ende des Ersten Weltkriegs fünf Elementarschulen: Die Knaben-schule zu St. Jakob, die Mädchenschule St. Jakob bei den Ursulinen, die Knaben- und die Mädchenschule zu St. Peter sowie die Protestantische Schule.

Die vorliegende Dissertation will zunächst die Entwicklungsgeschichte dieser fünf Schulen verfolgt und einen Blick auf die wechselnden Schulhäuser und die stetig wachsenden Kollegien werfen. Im Anhang befinden sich Schematismen für insgesamt fast 300 nachgewiesene geistliche und weltliche Pädagogen.
In dem Streifzug durch die Geschichte wird auf dem Hintergrund der Stadtentwicklung das Schulleben früherer Tage lebendig, wobei auch einige herausragende Lehrerpersönlichkeiten in Leben und beruflichen Wirken genauer vorgestellt werden.
Im Zentrum des zweiten Teiles steht die Beaufsichtigung dieser Schulen. Unmittelbarer Vorgesetzter war der Lokalschulinspektor. Insgesamt 23, bislang weitgehend unbekannte Stadtpfarrer von St. Jakob und St. Peter waren in diesem Amt tätig und hatten als Geistliche die fachliche Leitung inne. Sie trugen mittels Visitation und öffentlicher Schulprüfung zur Qualitätssicherung bei. In Fragen der Organisation dagegen war die Stadtschulenkommission mit dem Bürgermeister an der Spitze zuständig.
In dem Spannungsfeld zwischen Geistlichen, Stadtinteressen und Pädagogik waren Alltagsprobleme wie z.B. Schulversäumnisse ebenso zu lösen wie Fragen im Bereich von Fortbildung und Didaktik. So wurde 1843 ein schulspezifischer Lehrplan entwickelt, der in ganz Altbayern Vorbildfunktion hatte. Mit Abschluss des Jahres 1918 aber wurde die Geistliche Schulaufsicht nach langem und erbittert geführtem Kampf auch im Volksschulwesen durch die Fachaufsicht der Schulräte abgelöst.


Hinweis zum Urheberrecht

URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:739-opus-693
URL dieser Seite: http://www.opus-bayern.de/uni-passau/volltexte/2006/69/


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