Reheußer, Marion Christine
Feminine Gemeindemetaphorik im Neuen Testament
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| SWD-Schlagwörter: |
| Allegorie , Ekklesia , Ekklesiologie , Feministische Theologie , Gemeinde , Johannes-Apokalypse , Kirche , Personifikation , Metapher , Neues Testamen |
| Beteiligte Einrichtung: |
| Mitarbeiter Lehrstuhl/Einrichtung der Katholisch-Theologischen Fakultät |
| Fakultät: |
| Katholisch-Theologische Fakultät |
| DDC-Sachgruppe: |
| Religion, Religionsphilosophie |
| Dokumentart: |
| Dissertation |
| Hauptberichter: |
| Schwankl, Otto (Prof. Dr.) |
| Sprache: |
| Deutsch |
| Tag der mündlichen Prüfung: |
| 29.11.2006 |
| Erstellungsjahr: |
| 2006 |
| Publikationsdatum: |
| 07.12.2006 |
| Kurzfassung auf Deutsch: |
| Die vorliegende Arbeit untersucht Metaphern von Kirche und Gemeinde im Neuen Testament. Dabei konzentriert sie sich auf weiblich personifizierende Darstellungen; analysiert und interpretiert werden Texte, in denen die Gemeinde beispielsweise als Braut (Offb) oder Herrin (2 Joh) metaphorisiert wird.
Nach einer kurzen Erläuterung der Aufgabenstellung und der Methodik (Teil A), folgt die sprachtheoretische Grundlegung (Teil B), die sich zunächst mit dem Phänomen der Metaphorik allgemein, dann mit dem Sonderfall der Personifikation und schließlich mit weiblichen Personifikationen von Gemeinschaften näher befasst.
Der umfangreichste Teil (Teil C) widmet sich der Auslegung einschlägiger Texte der neutestamentlichen Briefliteratur (2 Kor 11,1-4; Gal 4,21-31; Eph 5,21-33; 2 Joh 1) und der Johannesapokalypse (12,1-18; 17,1 – 19,5; 19-22). Dabei wird jeweils zunächst der (situative) Kontext näher umrissen, in dem der jeweilige Text entstanden ist (sog. Einleitungsfragen); in der Regel folgt eine sprachlich-syntaktische und semantische Analyse; in einem letzten Schritt werden Funktion und Bedeutung der jeweiligen femininen Metapher näher entfaltet.
Eine abschließende Auswertung (Teil D) zeigt zusammenfassend auf, unter welchen Umständen feminine Gemeindemetaphern zum Einsatz kommen und welche Relevanz sie für die Entwicklung und Konsolidierung christlichen Gemeindelebens haben: Als Integrations- und Identifikationsbilder ermöglichen sie es, Beziehungskonstellationen zu veranschaulichen und deren Qualität (neu) zu definieren. Das jeweils eigene Verständnis von Gemeinde kann mit Hilfe weiblicher Metaphern gegenüber konkurrierenden Sichtweisen profiliert und propagiert werden. Gerade in der Offenbarung des Johannes fungieren weibliche Bilder außerdem als ausgesprochene Hoffnungbilder, wie die grandiose Schlussvision von der Braut des Lammes und vom neuen Jerusalem zeigt. |
Hinweis zum Urheberrecht
URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:739-opus-820
URL dieser Seite: http://www.opus-bayern.de/uni-passau/volltexte/2006/82/
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