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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URL: http://www.opus-bayern.de/uni-wuerzburg/volltexte/2007/2271/
Deverbale Verbbildung im Deutschen und im Finnischen : ein Überblick
German and Finish deverbal wordformation of verbs in general
Kolehmainen, Leena ;
Savolainen, Tiina
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (261 KB)
Freie Schlagwörter (Deutsch):
Wortbildung , Parallelkorpus , Paralleltext
Freie Schlagwörter (Englisch):
wordformation , parallel texts , parallel text corpus
Institut:
Institut für deutsche Philologie
DDC-Sachgruppe:
Sprachwissenschaft, Linguistik
Dokumentart:
Buch (Monographie)
Schriftenreihe:
FinDe. Arbeiten mit dem finnisch-deutschen Kontrastkorpus
Bandnummer:
1
Sprache:
Deutsch
Erstellungsjahr:
2007
Publikationsdatum:
16.05.2007
Kurzfassung in Deutsch:
Sowohl die deutsche als auch die finnische Sprache, die genetisch und typologisch unterschiedlich sind, werden in den einschlägigen Arbeiten als ausgeprägte Wortbildungssprachen charakterisiert. Dieser Beitrag, der sich auf die Verbbildung konzentriert, gibt einen Überblick über den Gebrauch und die Funktionen der Wortbildungsarten und -mittel in der deutschen und in der finnischen Gegenwartssprache. Die Gegenüberstellung bringt wichtige Gemeinsamkeiten ans Licht und zeigt, dass sich die hauptsächlichen Verbbildungsmechanismen größtenteils überlappen. In beiden Sprachen dominiert die Derivation, im Deutschen die Präfix-, im Finnischen die Suffixderivation. Die Komposition spielt in der Verbbildung der beiden Sprachen eine marginale Rolle. Ähnlichkeiten bestehen zusätzlich in der Partikelverbbildung, deren Status in der Wortbildung jedoch nicht unkontrovers ist und die die Aufmerksamkeit auf die Schnittstelle zwischen Wortbildung und Syntax richtet. Auch funktional unterscheiden sich die deutschen und finnischen deverbalen Verbbildungsmittel nicht: In beiden Sprachen dienen sie zur semantischen Modifikation und zur Änderung der Verbvalenz. Zwischensprachliche Unterschiede, die sich aus der vorliegenden Kontrastierung ergeben, lassen sich v.a. in der Produktivität der Verbbildungsmechanismen feststellen.