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Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bvb:20-opus-46129
URL: http://www.opus-bayern.de/uni-wuerzburg/volltexte/2010/4612/


Spektrographische Analyse der Vokalisierungen hochgradig hörgeschädigter Kinder im Zeitraum vor, während und nach Cochlea-Implantation

Spectrographic analysis of perverbal vocalisations of highly hearing impaired infants in the period before, during and after receiving a Cochlea-Implant

Gräfin von Spiegel zum Diesenberg-Hanxleden, Maria-Antonia

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SWD-Schlagwörter: Sonogramm
Freie Schlagwörter (Deutsch): Vorsprachliche Entwicklung , hörgeschädigte Säuglinge und Kleinkinder , Cochlea-Implantat
Freie Schlagwörter (Englisch): Spectrographic analysis , Hearing-impaired infants , Preverbal development
Institut: Klinik und Polikliniken für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
Fakultät: Medizinische Fakultät
DDC-Sachgruppe: Medizin
Dokumentart: Dissertation
Erstgutachter: Wermke, K. (Prof. Dr. rer. nat.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 22.02.2010
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 02.03.2010
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden Arbeit wurden spektrographische Analysen spontaner Lautäußerungen von fünf hochgradig hörbeeinträchtigten Säuglingen und Kleinkindern durchgeführt. Die Aufnahmen wurden im Zeitraum vor, während und kurz nach der Versorgung mit einem Cochlea-Implantat, meist in häuslichem Rahmen, aber auch während Untersuchungen an der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen und Ohrenkrankheiten, plastische und ästhetische Operationen der Universität Würzburg erstellt.
Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte sowohl unter Berücksichtigung des chronologischen Alters, als auch des Alters der Probanden gerechnet ab Beginn der Therapie mit Hörhilfen (Höralter). Dies ermöglichte den Vergleich vorsprachlicher Entwicklungsschritte trotz interindividueller Unterschiede im Diagnosealter und dem Therapieverlauf.
In der Auswertung ergaben sich sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Verlauf der vorsprachlichen Entwicklung der Probanden. Diese standen mit dem Alter der Kinder bei Diagnose der Hörbeeinträchtigung und der daraufhin begonnen Therapie mittels Hörhilfen und/oder CI im Zusammenhang. Vor Beginn der Therapie fiel bei den untersuchten Probanden häufig eine stark erhöhte Intensität der Grundfrequenz auf, was wir auf die Wirkung einer taktil-kinästhetischen Wahrnehmung zurückführen.
Auch bei später Diagnosestellung, nicht ausreichender Einstellung der Hörhilfen oder des CI und/oder weniger intensiver häuslicher und logopädischer Förderung traten wesentliche Merkmale vorsprachlicher Entwicklungsschritte auf: Die Kinder benötigten jedoch meist einen längeren Zeitraum um den nächst höheren Entwicklungsschritt zu erreichen und zeigten bei Erreichen der nächst höheren Entwicklungsstufe im Vergleich mit bereits länger therapierten Probanden meist Defizite bezüglich der Stimmodulation. Dies kann auf die länger ausgebliebene auditorische Stimulation zurückgeführt werden.
Kurzfassung auf Englisch: The paper consists of spectrographic analysis of spontaneous vocalisations of five hearing-impaired infants. The recordings were made in the period before, during and shortly after the children received a Cochlea-Implant.
The results were evaluated considering the chronological as well as the age beginning with the first therapy of the hearing disorder (hearing age) of the reviewed children. This made it possible to compare the preverbal development despite interindividual differences in the age of diagnosis and the process of the therapy.
The analysis showed similarities and differences in the progress of the preverbal development of the children. These were relating to the age in which the diagnosis was made as well as the age when the therapy had begun. Before the beginning of the therapy there was a higher fundamental frequnecy in the vocalisations of the infants, what we trace back on the tactile-kinaesthetic perception.
The main steps of perverbal development were also taken with late diagnosis, insufficient adjustement of the hearing aids or the Cochlea-Implant and/or less intensive therapy, although the children mostly needed a longer period of time to reach the next step in perverbal development. A deficiency in voice modulation in comparison with children that had already undergone a longer peroid of therapy was also found. This can be attributed to the missing auditory stimulation.

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