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Trautbeck-Kim, Marion

Anreizkompatibilität der gesetzlichen Rückstufung von Gesellschafterdarlehen in der Insolvenz

Incentive compatibility of the legal subordination of shareholders' loans in insolvency

Anreizkompatibilität der gesetzlichen Rückstufung von Gesellschafterdarlehen in der Insolvenz


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SWD-Schlagwörter: Gesellschafterdarlehen , Insolvenz
Freie Schlagwörter (Deutsch): Risikoanreiz, Verschuldungsanreiz, Informationsasymmetrie
Freie Schlagwörter (Englisch): Insolvency, Information asymmetrie, shareholder loan
Beteiligte Einrichtung: Mitarbeiter Lehrstuhl/Einrichtung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
Fakultät: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Wilhelm, Jochen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 04.11.2011
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 08.11.2011
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel der Arbeit ist es, im Rahmen der neoinstitutionellen Finanzierungstheorie ökonomische Begründungsansätze für die generelle Rückstufung von Gesellschafterdarlehen nach dem MoMiG in der Insolvenz zu finden und modelltheoretisch zu analysieren.

Dabei wird der Fokus insbesondere auf folgende Aussagen gelegt: „Die Rückstufung von Gesellschafterdarlehen dient der Abmilderung des Risikoanreiz- und/ oder des Verschuldungsanreizproblems und kann damit auch ökonomisch legitimiert werden.“ sowie „Ein Gesellschafterdarlehen bzw. die Erhöhung des Fremdkapitals führt zwingend zu einer Verstärkung des Risikoanreizes des Eigners.“

Die Arbeit schließt damit an die bisher geführten Untersuchungen im Rahmen der neueren ökonomischen Analyse des Rechts an und dient dazu, den Nachrang von Gesellschafterdarlehen auch aus betriebwirtschaftlicher Sicht zu analysieren und eventuell rechtfertigen zu können.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass das Verschuldungsanreizproblem aus ökonomischer Sicht richtiger Ansatzpunkt für eine Rechtfertigung des Nachranges von Gesellschafterdarlehen in der Insolvenz sein kann, nicht jedoch, wie oft vermutet, das Risikoanreizproblem. Dort kann eine Rückstufung von Gesellschafterdarlehen sogar zu einer Verschärfung des Problems führen.
Kurzfassung auf Englisch: The economic reasons for the legal subordination (MoMiG) of shareholders' loans in the insolvency of a company are analyzed taking into account the findings of the neoinstitutional theory of finance. The dissertation can therefore be classified into the "economic analysis of law" approach.

Focus are the following hypotheses: "The legal subordination of shareholders' loans mitigates the asset substitution problem and/or the problem of additional loans." and "Shareholders' loans always enforce the asset substitution problem."

It shows that reason for the legal subordination can be found in the mitigation of the problem regarding additional loans. The asset substitution problem in contrast is no reason and might even be aggravated by the subordination.
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URN: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:739-opus-25518
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